Stromspar-Check und Tauschprogramm für „Weiße Ware“ weiterentwickeln

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Seit langem setzen wir uns dafür ein, dass auch Haushalte mit kleinem Einkommen von modernen, klimaschonenden Technologien profitieren können.

Bestes Beispiel ist das Kühlschranktauschprogramm. Damit wird sogar ein vielfacher Nutzen erreicht.

  1. Menschen im ALG2-Bezug werden zu Stromsparhelfer_innen ausgebildet und erhalten Zusatzqualifikation für den (Wieder)einstieg in den Erwerbsprozess.
  2. Die Stromsparhelfer_innen beraten Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen und stellen Ihnen Materialien, wie bspw. Energiespar- und LED-Lampen, abschaltbare Steckdosenleisten, TV-Standby-Abschalter, Zeitschaltuhren und Strahlregler für Wasserhähne, die nach Bedarf auch sofort montiert werden, kostenfrei zur Verfügung. Darüber hinaus werden individuelle Stromspar-Fahrpläne und qualifizierte Tipps, wie der Stromverbrauch mit einfachen Mitteln weiter reduziert werden kann, bereit gestellt.
  3. Haushalte mit einem alten stromfressenden Kühlschrank erhalten kostenfrei einen sparsamen Kühlschrank und müssen weniger Geld für Strom bezahlen.
  4. Die Stadt spart Kosten der Unterkunft für ALG2-Bezieher_innen ein.

SPD/Kulturliste für sozialorientierten Klimaschutz

Die Fraktionsgemeinschaft SPD/Kulturliste knüpft an diesem erfolgreichen Modell für sozialorientierten Klimaschutz an und beantragt zusätzliche Mittel für die

  • Ausweitung des Berechtigtenkreises bspw. durch die Erhöhung der Einkommensgrenzen,
  • Erweiterung des Tauschprogramms, um weitere Geräte wie bspw. Waschmaschinen und Wasserkocher (Wasserkochen mit dem Kocher ist viel sparsamer als auf der Herdplatte),
  • Ausbildung zusätzlicher Stromsparhelfer_innen.

„Wir sind der Meinung, dass Klimaschutz eine Aufgabe für alle ist“, so Julia Söhne Fraktionsvorsitzende der Fraktionsgemeinschaft SPD/Kulturliste.

„Auch Menschen mit kleinem Geldbeutel sollen sich am Klimaschutz beteiligen können und durch finanzielles Einsparpotenzial am Haushaltseinkommen zu Botschafter_innen für sozialverträglichen Klimaschutz werden. Der soziale Aspekt der Nachhaltigkeit muss bei allen Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Nur so wird es gelingen, dem Klimaschutz auch langfristig die erforderliche gesamtgesellschaftliche Akzeptanz zu sichern“, so Walter Krögner, umweltpolitischer Sprecher und Mitglied im Umweltausschuss, abschließend.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.stromspar-check.de/stromspar-check/im-ueberblick.html

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