Gerade noch gut gegangen

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Es war ein Paukenschlag, der vor ein paar Jahren aus dem Rathaus kam: Die Quartiersarbeit sollte neu aufgestellt werden. Als dann im Juli 2018 der Beschluss zur Neuausrichtung der Quartiersarbeit gefällt wurde, hatten wir damit einen vorläufigen Schlusspunkt nach einer Diskussion gesetzt, die nicht immer erfreulich war. Das Misstrauen zwischen den Akteuren der Quartiersarbeit, den Mitgliedern des Gemeinderats und der Verwaltung war groß und die Diskussionen oft alles andere als konstruktiv. Es kursierten einige Ideen, bei denen früh das Gefühl aufkam, dass da ganz andere Interessen im Spiel waren. Erinnert sei an die Idee, dass die Stadt selbst Trägerin der Quartiersarbeit werden sollte – eine wirkliche Schnapsidee!

Nach vielen Treffen und noch viel mehr Gesprächen kann man nun aber zusammenfassen, dass es gerade nochmal gutgegangen ist. „Die Trägervereine haben gut zusammengearbeitet und sind jetzt besser mit der Verwaltung vernetzt. Die intensiven Gespräche zwischen Verwaltung und Trägervereinen können ein wichtiger Baustein sein um die Strukturen vor Ort effizienter zu gestalten und die Bedürfnisse aus den Quartieren schneller in die Verwaltung zu tragen“, so Karin Seebacher, Stadträtin der SPD/Kulturliste.

Neue Stellen für Quartiersarbeit in den Stadtteilen Mooswald und Zähringen

Nach Abschluss der europaweiten Ausschreibung können wir festhalten, dass – zum Glück – die künftigen Träger der Quartiersarbeit weitestgehend die alten sind. Außerdem wird eine Forderung, die einige Träger schon über viele Jahre vertreten haben, jetzt umgesetzt: Es werden klare Zielvereinbarungen geschlossen. Besonders freuen wir uns über die Ausweitung der Quartiersarbeit nach Mooswald und Zähringen. Hier wird endlich die notwendige Infrastruktur eingerichtet. Mit der Geschäftsstelle zur Koordination der Quartiersarbeit haben wir ein wirkungsvolles Instrument für eine erfolgreiche Quartiersarbeit geschaffen. Sie wird alle Prozesse rund um die Arbeit in den Quartieren jetzt koordinieren und begleiten.

„Wir haben jetzt die Chance, aus einer im Streit entstandenen Konstellation etwas Gutes für die Stadtteile unserer Stadt zu machen. Diese sollten wir unbedingt ergreifen. Eine wirkungsvolle Quartiersarbeit trägt dazu bei, dass selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger in starken Stadtteilen gerne leben“, fasst Julien Bender, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD/Kulturliste, abschließend zusammen.

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