Freiburg steht still

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Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurde das öffentliche Leben in Freiburg weitestgehend heruntergefahren. Die SPD/Kulturliste ist äußerst dankbar dafür, dass die FreiburgerInnen solidarisch auf ihre Gewohnheiten verzichten und damit einen großen Beitrag zur Abflachung der Ansteckungskurve leisten.

Schnelle Hilfe in der Not

Manche FreiburgerInnen trifft die Krise noch härter als andere. Wir denken hier u.a. an die Selbstständigen, freischaffenden KünstlerInnen und Gastronomen, welche direkt in ihrer finanziellen Existenz bedroht sind. Hier braucht es eine schnelle und unbürokratische Umsetzung der Unterstützungsmaßnahmen. Es muss klar sein, an wen sich die Betroffenen wenden können, und welche Kriterien gelten. Die SPD/Kulturliste wird alles in ihrer Macht stehende tun, um in den verschiedenen Bereichen Hilfe zu leisten. Wichtig ist auch, die besondere soziale Situation der Wohnungslosen und der Geflüchteten in den Unterkünften im Blick zu behalten.

Dank und Solidarität

In der Krise zeigt sich, dass die tatsächlich systemrelevanten Berufe oft gerade diejenigen sind, die verhältnismäßig schlecht entlohnt werden. Die SPD/Kulturliste dankt allen Beschäftigten herzlich für ihren selbstlosen Einsatz. Die Krise hätte sogar ihren positiven Aspekt, wenn diese Berufsgruppen auch langfristig die politische Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient haben und sich der Dank auch bei den nächsten Lohn- und Gehaltsverhandlungen niederschlägt.

Der solidarische Zusammenhalt unserer Gesellschaft wird gerade auch durch eine Vielzahl von Unterstützungsnetzwerken bspw. in den Nachbarschaften für ältere Menschen, oder auch in der Landwirtschaft gelebt. Über diese gelebte Solidarität freuen wir uns und danken allen, die sich auf diese Weise in den Dienst derjenigen stellen, die Unterstützung brauchen.

Wie geht es weiter?

In Freiburg besteht trotz der dringlichen Lage im Moment kein Grund zur Panik. Die Kliniken sind gut vorbereitet und miteinander vernetzt. So konnte Baden-Württemberg auch aus der stark betroffenen Grenzregion in Frankreich 13 Krankentransporte aufnehmen. Das ist gelebte europäische Solidarität, die in diesen Zeiten umso wichtiger ist! Bezüglich der Einschränkung des öffentlichen Lebens sind insbesondere die Zahlen des Robert-Koch-Instituts entscheidend. Nach den Osterferien wird klar sein, ob der weitere Gremienverlauf wie geplant weitergehen kann. Bis dahin stehen wir in engem Austausch mit Oberbürgermeister Horn, dem wir an dieser Stelle stellvertretend für die vielen städtischen Mitarbeitenden herzlich für sein mutiges Vorgehen in dieser Krisensituation danken.

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