9 Millionen für den Breitensport

HP_Stefan Schillinger und Atai Keller

Am kommenden Dienstag berät der Gemeinderat über einen Grundsatzbeschluss zur Mitfinanzierung des Sportparks der Freiburger Turnerschaft von 1844 e.V.. Dahinter verbirgt sich eine umfangreiche Sanierung, Optimierung und Weiterentwicklung der Gebäude und Freiflächen der FT in der Schwarzwaldstraße. Diese stehen nicht nur den eigenen über 6.000 Mitgliedern zur Verfügung, auch zahlreiche Schulen und Kitas nutzen die Räumlichkeiten und Freiflächen, die in die Jahre gekommen sind und auch im Hinblick auf Aspekte wie Brandschutz und Barrierefreiheit dringender Erneuerung bedürfen.

Reduzierung der CO2-Emmissionen um 80 Prozent

Durch den Einbau eines Blockheizkraftwerkes und einer Photovoltaikanlage sowie energetische Sanierungen soll der CO2-Ausstoß um 80 % reduziert werden. Zentral ist, dass auf den vorhandenen Flächen noch mehr Raum für Sport und Bewegung entsteht. „Besonders erfreulich finden wir“, so die Sportausschussmitglieder Stefan Schillinger und Atai Keller, „dass entlang des Rasenspielfelds ein Bewegungsparcours entsteht, der – ebenso wie der bereits bestehende Spielplatz auf dem FT-Areal – nicht nur von den Vereinsmitgliedern, sondern von allen Bürger:innen genutzt werden kann“. Dies unterstreicht die Offenheit und Zukunftsgewandtheit des Vereins, den jährlich über 3.000 Kinder im Rahmen von Ferienbetreuungsangeboten kennenlernen.

SPD/Kulturliste ist überzeugt: Großer Gewinn für alle Freunde von Sport und Bewegung

Der Zuschuss der Stadt wird maximal neun Millionen Euro (auf die nächsten zehn Jahre verteilt) der kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 18,5 Millionen Euro betragen. Nach über zwei Jahren Beschäftigung mit dem Thema schauen wir als Fraktionsgemeinschaft hoffnungsvoll auf die Gemeinderatssitzung am kommenden Dienstag. Dass der Sportbürgermeister sein während der Haushaltsverhandlungen im vergangenen Frühling gegebenes Wort hält und dieses Projekt nun nachliefert und zur Entscheidung bringt, nachdem noch Details verhandelt werden mussten, begrüßen wir ausdrücklich. Gleichzeitig ist für uns klar, dass gerade im Bereich des Sports noch weitere Projekte werden folgen müssen, um dem Bedarf der Bürger:innenschaft in unserer Sportstadt Freiburg nachkommen zu können.

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